Spielberichte

11. Spieltag, 04.Dezember 2011

Herbstmeister!

SV Morbach- FFC 1-2 (0-0)

Die Frauen des FFC Bergisch Gladbach sind Herbstmeister der Landesliga Mittelrhein.
Auch im letzten Spiel des Jahres konnte die Fink – Elf drei wichtige Punkte einfahren. Mit dem 2-1 (0-0) Sieg beim SV Morsbach überwintern die Löwinnen auf der Spitzenposition. 4 Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Kürten konnten die Gladbacherinnen in den 10 Partien der Hinrunde herausspielen. Geschlagen wurden sie dabei nur von Blau- Weiss Biesfeld selbst. Teammanager Kalle Westphal:“ Die Hinrunde ist sehr gut gelaufen. Nach dem unglücklichen Aufstieg und trotz einiger Abgänge ist die Mannschaft wieder aufgestanden und hat uns sogar ein wenig überrascht. Wir hatten immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, aber unsere Frauen stehen zu Recht an der Spitze. Und, ganz klar, da wollen wir auch bleiben!“ In Morsbach war es das erwartete Duell zweier alter Rivalen. Die Kreisstädterinnen dominierten das Spiel über die gesamte Dauer und spielten überlegt und geduldig. Selbst die torlose erste Halbzeit verunsicherte niemanden. Im zweiten Durchgang war es zweimal Geburtstagskind Carolin Berthold, die ihre Farben auf die Siegerstraße brachte: Zuerst schloss sie zum 0-1 ab, indem sie einen von Susanne Gebauer diagonal vor Tor gespielten Ball perfekt mitnahm und flach im Tor unterbrachte.
Diese Führung machte den Auftritt der Gäste noch überzeugender und schließlich erntete erneut die Flügelflitzerin die Lorbeeren, als sie zum zweiten Mal traf: Eine Kombination über die linke Seite, Latifa Boumouchoun legte zurück auf Cosima Skupin, diese spielte direkt quer in den Strafraum und Berthold konnte hereinlaufen und erneut abziehen: 0-2!
Der Gegentreffer der Morsbacher Kickerinnen in der Nachspielzeit blieb nur Ergebniskosmetik. Trainer Fink ist mit der Leistung zufrieden:“Wir haben ein Spiel gegen einen Gegner gewonnen, vor dem wir enormen respekt haben. In Morsbach hängen die Trauben immer sehr hoch. Heute haben wir uns aber als Spitzenteam präsentiert und nehmen hier die Punkte verdient mit. Jetzt können wir in der Winterpause in aller Ruhe aufbauen und auch die geplanten Neuzugänge integrieren“.
FFC: Stüßer, Renner, Baulig, A. Cramer, Gebauer, Weege, Spessert, Boumouchoun, Berthold, Stein, Skupin

 

10. Spieltag, 27.November 2011

Löwinnen zurück in der Erfolgsspur 

FFC-Bröltal 5-0(3-0)

Die Frauen des FFC Bergisch Gladbach haben die Derby- Niederlage gegen Biesfeld gut verkraftet. Trotz erneut dünner Personaldecke schlugen die Löwinnen den Tabellenletzen aus Bröltal mit 5-0(2-0). Schon früh gelang Aussenveretidigerin Susanne Gebauer das erste Tor. Kurz hinter der Mittellinie schlug sie einen langen Ball vor das Tor der Gäste. Die Keeperin des SC verschätzte sich und Gebauer hatte in dieser 8. Minute ihr erstes Saisontor erzielt.
Trotz der Führung wirkte die Heimelf nervös und teilweise fahrig. Latifa Boumouchoun tat sich in dieser ersten Halbzeit damit hervor, dass sie zwei hochkarätige Chancen und somit die mögliche Beruhigung ihres Teams vergab. Verlass war aber auf die andere Flügelspielerin: Carolin Berthold markierte mit einem Rechtsschuß den 2-0 Pausenstand.

Nach dem Wechsel und mit der sicheren Führung im Rücken zeigte die Gladbacher Elf dann wieder ihr positives Gesicht: Flüssigen Kombinationsfußball mit offensiver Ausrichtung und die notwendige Konsequenz vor dem Tor. Zunächst schoß Barbara Spessert den Ball aus gut und gerne 22 Metern zum dritten Tor in die Maschen. Den vierten Treffer markierte abermals Carolin Berthold: Eine schöne Flanke von Cosima Skupin verwandelte sie per Kopf zum 4-0.
Skupin war es dann selbst, die mit einem satten Strahl aus 18 Metern den Endstand herstellte.
Trainer Fink lobte nach dem Spiel vor allem seine neuformierte Defensivreihe:“ Wir haben über 90 Minuten den Gegner vom Tor ferngehalten. Das war vor allem in der ersten Halbzeit wichtig, wo die Mannschaft noch verunsichert wirkte und trotz der frühen Führung viele Fehler im Passspiel gemacht hat. In der zweiten Halbzeit hat es mir dann wieder gefallen.“

In der Tabelle blieben die Gladbacherinnen Spitze, derzeit 4 Punkte vor dem Tabellenzweiten aus Kürten.

FFC: Stüßer, Gebauer (71. Weege), Baulig, A. Cramer, Renner, Spessert, Stein, Boumouchoun (46. J. Cramer), Berthold, Skupin, Schulten

 

9. Spieltag, 13.November 2011

Union Biesfeld – FFC 4-0

FFC unterliegt verdient im Derby

Nach einer sehr dürftigen Vorstellung unterliegen die Löwinnen im Derby bei Union Biesfeld völlig zu Recht mit 4-0 (2-0). Union war in jeder der neunzig Minuten die klar bessere Mannschaft und wirkte jederzeit wacher, motivierter und viel präsenter. Kaum einen Torschuß konnte die Mannschaft des Tabellenführers beim ärgsten Verfolger abgeben.
Trainer Fink:“Klar darf auch unsere Mannschaft einmal ein Spiel verlieren. Es ärgert uns aber, dass wir keinen unserer Vorsätze in die Tat umgesetzt haben. Heute hatten gleich mehrere Spielerinnen einen schlechten Tag. Dies zusammen mit den Ausfällen und einer sehr starken Leistung des Gegners. Das sorgt dann für einen Sonntag zum Vergessen! Biesfeld hat verdient gewonnen, auch in der Höhe!“ Beim Gegner passte aber eben auch alles: Das erste Gegentor war ein direkter Freistoß und auch dien anderen Tore von Union waren teilweise solche, die nur an einem ausserordentlich guten Tag fallen.
Positiv war aus Gladbacher Sicht das Comeback der lange verletzten Svenja Stein.
Etwa 100 Zuschauer sorgten zudem für eine gute Atmosphäre im sportlich fairen Nachbarschaftsduell!

FFC: Klöckner, A. Cramer, Baulig, Scigala (38. Stein), Renner, Weege, Spessert, Boumouchoun (61. Gebauer), Berthold, Skupin (46. J. Cramer), Schulten

 

8. Spieltag, 06.November 2011

FFC – SV Eulenthal 3-1

Vor dem Spiel äußerte sich der Gladbacher Trainer Fink noch so: “Aufgrund der Ausfälle wäre ich heute eigentlich mit einem Punkt zufrieden.” Doch es kam anders: Mit dem Anpfiff war seine Elf hellwach und präsent und kam schon nach 3 Minuten zur Führung. 10erin Cosima Skupin nahm ein Zuspiel im Strafraum auf und schob den Ball aus 12 Metern ins lange Eck. Der erste Treffer der jungen Skupin in der Landesliga. Die hoch motivierten Gäste waren aber nur kurz geschockt: Nur zwei Minuten später nutzten die Rot-Weißen eine kurze Verwirrung in der Gladbacher Abwehr und kamen mit einem 17 Meter- Schuß zum Ausgleich. Beinahe im Minutentakt ging es weiter. Latifa Boumouchoun verpasste die erneute Führung, als sie nach einer Flanke von Carolin Berthold eine Unsicherheit des Gästekeepers nicht nutzen konnte. Beinahe im direkten Gegenzug rettete die junge Keeperin des FFC, Maike Klöckner, als sie bei einer Eins gegen Eins Situation förmlich auf doppeltes Körpermaß anwuchs. Es blieb ein munteres Spiel, bei dem die Heimelf das Übergewicht behalten konnte. Genau in der Mitte des ersten Durchgangs belohnten sich die Spitzenreiterinnen dann wieder selbst: Eine maßgenaue Flanke von Anika Schulten verwertete Boumouchoun per Kopf. Am langen Pfosten stehend köpfte sie der Torhüterin durch die Beine. Nun trat der FFC sehr sicher auf und konnte mit flüssigen Kombinationen überzeugen. Aus einer gut organisierten Defensive wurde aus dem Mittelfeld Angriff um Angriff initiiert und auch gefährliche Abschlüsse kamen häufig. Endgültig auf die Siegerstrasse brachte sie dann der schönste Spielzug des Tages: Weege passte den Ball in den Lauf von Berthold, diese sprintete auf die Grundlinie und passte den Ball flach in den Fuß von Barbara Spessert, die der Torhüterin mit einem Direktschuß keine Chance ließ.

Nach dem Pausentee verlegten sich die Kreisstädterinnen auf Verwalten und Kontern. Ein bisschen zu pomadig traten sich Coach Fink in dieser Phase auf, wirklich brenzlige Situationen blieben aber die Ausnahme. In der Schlußviertelstunde zogen die Löwinnen dann das Tempo nachmal an. Die besten Chancen, die Führung noch auszubauen blieben aber ohne Erfolg: Erneut Boumouchoun vergab freistehend nach einem Pfostenknaller von Skupin (87. Minute) und die gute Eulenthaler Keeperin hielt nach einem Distanzschuß von Spessert glänzend. Die Zuschauer sahen einen verdienten Sieg nach einer guten Leistung. Man hatte den Eindruck als habe jede einzelne Spielerin noch etwas mehr gegeben, um den Ausfall der Kapitänin Anne Frieler zu kompensieren. Herauszuheben waren sicherlich die beiden jüngsten, Annalena Cramer auf der rechten Verteidigerposition und die blutjunge Keeperin Klöckner, die ein starkes Debüt gab. Vor allem in der zweiten Halbzeit verdiente sich auch die linke Aussenverteidigerin Meike Renner ein Fleißkärtchen für Laufarbeit und Passpiel. So war Fink zufrieden” Zuerst muss ich die jungen Mädels mal loben. Es ist toll, wenn du auf so einen Nachwuchs bauen kannst. Taktisch hat unsere Mannschaft alles umgesetzt und vor allem in den Zweikämpfen überzeugt. Dann haben wir das Glück, das die Tore zur richtigen Zeit fallen.”

Am nächsten Sonntag kommt es nun um 17 Uhr zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel und Derby bei Union Biesfeld.
FFC: Klöckner, Renner, Scigala, A. Cramer, Scigala, Weege (79. J. Cramer), Spessert, Boumouchoun, Berthold, Skupin, Schulten (85. Rauch)

Tore:

1-0 Skupin (3.Min.)

1-1

2-1 Boumouchoun (23.Min.)

3-1 Spessert (…Min.)

 

7. Spieltag, 30.Oktober 2011

Tura Dieringhausen – FFC 1-2 (1-0)

Löwinnen gewinnen in Dieringhausen

Im erwartet umkämpften bergischen Duell zwischen TURA Dieringhausen und dem FFC Bergisch Gladbach setzten sich die Löwinnen mit 2-1 durch.
Nach etwas zerfahrenem Beginn setzte zunächst der FFC ein Ausrufezeichen: Latifa Boumouchoun gab in der 10. Minute einen ersten Warnschuß aus 16 Metern ab, der das Tor knapp verfehlte. Die Gastgeberinnen machten es nur zwei Minuten später besser: Nach einer Ecke war die Gladbacher Abwehr im kollektiven Tiefschlaf und die Stürmerin konnte unbedrängt einschieben.
Die Gäste wirkten lange Zeit geschockt und gehemmt. Ähnlich wie in der Vorwoche gelang im ersten Durchgang nicht viel. Einzig ein Freistoß von Kapitänin Anne Frieler sorgte in der 30. Minute für Gefahr, konnte aber entschäft werden.
Es blieb aber ein schwacher Auftritt der Löwinnen bis zur Pause, auch wenn Anika Schulten mit einem 16 Meter Schlenzer nur knapp den Ausgleich verpasste. Dieringhausen igelte sich mehr und mehr hinten ein, und die Gäste fanden kaum ein Mittel gegen die clever agierenden Oberbergischen.
Wie im letzten Heimspiel schien Trainer Fink aber die richtigen Zusätze für den Pausentee gefunden zu haben, denn die Kreisstädterinnen kamen viel engagierter und spielerisch stark verbessert aus der Kabine.
Schon 7 Minuten nach Wiederbeginn belohnten sich die Löwinnen dann erstmals: Barbara Spessert bricht auf der halblinken Position durch und war nur durch ein Foul zu halten. Den fälligen und unumstrittenen Elfmeter verwandelte Anne Frieler auch im zweiten Versuch sicher (den ersten Treffer hatte der Schiedsrichter wiederholen lassen).
Nach dem Ausgleich bemühten sich auch die Hausherrinen wieder etwas offensiver und schafften dadurch auch Räume für Angriffe der Löwinnen. Einen schulmässigen Konter in der 67. Minute vergab Carolin Berthold noch, als sie zu früh abschloss, statt die Keeperin aus- oder den Ball abzuspielen. Die direkt anschließende Ecke von Cosima Skupin verwandelte sie dann aber per Kopf. Das Spiel war gedreht. In den letzten zwanzig Minuten war es dann ein rassiges Duell, mit Chancen auf beiden Seiten. Schließlich feierte der FFC nach 95 Minuten einen verdienten Auswärtssieg. Dieser Meinung war auch der Übungsleiter der Gäste:”Vor der Pause hatten wir die erwarteten Probleme mit Tura, in der zweiten Hälfte waren wir dann aber überlegen. Vor allem unsere Innenverteidiger haben mir in der Phase gut gefallen.” Herausheben wollte der Trainer niemanden, aber Angelika Scigala hatte sich in der zweiten Hälfte ein Lob verdient, auch Cosima Skupin drückt dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf.

FFC: Stüßer, Renner, Scigala, Frieler (61. J. Cramer), Gebauer, Weege, Spessert, Boumouchoun, Berthold, Skupin, Schulten

Tore:

1-0 (12.Minute)

1-1 Frieler (52.Minute)

1-2 Berthold (68.Minute)

 

6. Spieltag, 23.Oktober 2011

1.FFC Bergisch Gladbach I – Olympia Köln 2-1 (0-1)

Big Point in letzter Minute

Die Löwinnen konnten ihr Meisterschaftsspiel gegen Olympia Köln in allerletzter Minute gewinnen. Nach schwachem Beginn gingen die Gegnerinnen aus Köln schon früh in Führung. Erst 5 Minuten waren gespielt, als eine Bogenlampe von der rechtsaussen Position über Manuela Stüßer hinweg zum 0-1 in die Maschen segelte. Der Gegner rührte daraufhin schon früh den berümhten Beton an, blieb aber über schnelle Konter stets gefährlich. Beim FFC fühlten sich die Zuschauer ins letzte Heimspiel versetzt. Zu schwachem Aufbauspiel kam diesmal aber auch noch fehlende Zweikampfstärke und ein insgesamt ängstlich wirkender Auftritt. Coach Fink muss in der Pause allerdings ein Rezept gefunden haben: Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gladbacherinnen wieder das Kommando in der BELKAW-Arena und zeigten sich auch von zunehmender Zweikampfhärte der Gegner unbeeindruckt. Vor 63 Zuschauern lief Angriff um Angriff auf das Gästetor. Die Defensivabteilung um die gute Annika Weege auf der 6er Position und die in der zweiten Hälfte agilen Aussenverteidigerinnen Angelika Scigala und Meike Renner sorgte für mehr Ruhe. Zwar waren die Löwinnen immer noch teils schlampig im Abschluß, aber sie zeigten Willen und Biss. Nachdem Latifa Boumouchoun in der 52. und 57. Minute den Ausgleich vergab, machte sie es in der 61. Minute besser und köpfte eine Flanke von rechts ins linke untere Eck und ließ der, bis dahin guten, Schlußfrau der Olympia „Devils“ keine Chance. Jetzt hatten die FFC- Frauen wieder viel mehr Sicherheit in allen Aktionen und schnürten den Gegner ein. Glück hatten sie allerdings bei zwei brandgefährlichen Kontern der Kölnerinnen. Hier zeigte sich Stüßer auf dem Posten! Ganz vorne blieb es aber dabei: Sowohl Spessert als auch Boumouchoun, nach dynamischem Ballgewinn durch Berthold, gelang es nicht den Ball zu versenken, auch Skupin, die zwei Dinstanzschüße abfeuerte, scheiterte. Als sich alle schon mit einem Unentscheiden anfreunden mussten, schlug die Minute von Anika Schulten: Sie druchbrach den Defensivverbund mit einem Solo und passte nicht zu den mitgelaufenen Mitspielerinnen sondern schloß mit einem strammen Schuß flach ins untere Eck ab. 2-1, Schlußpfiff. Am Ende glücklich, aber auch verdient, weil sich die Löwinnen enorm steigerten.

FFC: Stüßer, Baulig, Frieler, Scigala, Renner, Spessert, Weege, Berthold, Boumouchoun, Skupin, Schulten

Tore:

0-1 (5.Minute)

1-1 (61.Minute, Boumouchoun)

2-1 (93.Minute, Schulten)

 

5.Spieltag, 16.Oktober 2011

TuS Oberpleis – FFC 0-2 (0-0)

Flügelzange beschert den Sieg

Stark verbessert zeigten sich die Löwinnen beim Auswärtsspiel im Siebengebirge. Obgleich Trainer Fink mit Scigala und Baulig zwei Stammspielerinnen ersetzen musste, stand vor allem die Abwehr der Löwinnen in Oberpleis sehr gut. Dies lag neben der gewohnt starken Anne Frieler diesmal auch an der jungen Anna- Lena Cramer auf der Innenverteidigerposition und der gut aufgelegten Mittelfeldzentrale um Annika Weege und Barbara Spessert. Entscheidend waren diesmal jedoch vor allem die Aussenpositionen: Teilzeitkapitänin Meike Renner und Susanne Gebauer sicherten die Abwehr für die beiden Torschützinnen Carolin Berthold und Latifa Boumouchoun. Zu Beginn des Spiels taten sich die FFC-Frauen gegen eine massive Defensive der rotweissen noch schwer. Einzig ein schöner Spielzug von Gebauer über Spessert, sorgte für Gefahr, als Cosima Skupin einen Abpraller nach Pfostenknaller von Berthold nur knapp übers Tor setzte (11. Minute). Die Standarts funktionierten jedoch wie gewohnt: Einen Freistoß von Frieler aus der Linksaussenpostion köpfte Berthold noch neben das Tor, ehe sie zwei Minuten später (18.) ein Kopfballtor nach einer Ecke erzielte, dem der Schiedsrichter aber aufgrund eines Fouls die Anerkennung zur Verwunderung vieler verweigerte. Nach zwanzig Minuten kamen die Gladbacherinnen dann besser ins Spiel und kamen über Skupin und Berthold zu einigen Chancen. Da auch die wieselflinke und ballsichere Anika Schulten einen guten Tag erwischte, wurde der Druck der Löwinnen bis zur Halbzeit immer größer. Bis zur Pause allerdings ohne zählbares.

Nach dem Wechsel deutete Latifa Boumouchoun mit einer Kopfballchance an, dass sie heute entscheidenden Einfluß nehmen wollte. Zunächst kam aber die seit Wochen starke Carolin Berthold zu ihrem Tor. Spessert spielte einen von vielen gescheiten Pässen in den Lauf der Rechtsaussen, die ließ sich nicht Bitten und verwandelte mit einem satten Schuß zur Führung. Nach dieser 71. Spielminute folgte die schwächste Phase der Löwinnen. Zu viele Ballverluste hielten den Gegner im Spiel. Die Gegenwehr der kämpferisch starke Mannschaft aus Oberpleis brach dann aber Latifa Boumouchoun, neun Minuten vor dem Ende.
Bei einem Angriff über die rechte Seite hatte sich sich von links aussen in die Mitte orientiert. Die Flanke wurde zunächst abgeblockt, der Ball kam dann aber zu der heute bissigen Boumouchoun, die sich, ein wenig in der Art eines Gerd Müller, um sich selbst und die Gegnerin wand, um den Ball mit dem linken Fuß in die Maschen zu lupfen.
Trainer Gerd Fink wertete den Erfolg als einen verdienten Sieg:”Wir hatten die Mehrzahl der Chancen und haben in der Defensive nicht viel zugelassen. Heute bin ich, auch aufgrund der Ausfälle, stolz auf unsere Mannschaft. Schön war, dass es eine bemerkenswert faire Partie war!“

Die Löwinnen bleiben, zusammen mit den anderen bergischen Landesligateams weiter in der Spitzengruppe.

FFC: Stüßer, A. Cramer, Frieler, (82. J. Cramer) Gebauer, Renner, Spessert, Weege, Berthold, Boumouchoun, Skupin, Schulten

Tore:

0-1 Berthold

0-2 Boumouchoun

 

4.Spieltag, 09.Oktober 2011

FFC Bergisch Gladbach- SV Menden 1-1 (1-0)

Punktverlust für Löwinnen

Die Frauen des 1. FFC Bergisch Gladbach kamen gegen den SV Menden nicht über ein Unentschieden hinaus. Über die gesamte Spielzeit gelang es dem FFC nicht, den Gegner zu beherrschen. Zwar begann das Team druckvoll, jedoch ohne den notwendigen Zug zum Tor. Der viel zitierte „letzte Ball“ kam allzu oft nicht an. Gefährlich blieben allerdings die Standarts der Gastgeberinnen. Zweimal kurz hintereinander war es Flügelflitzerin Carolin Berthold, die nach Ecken von Frieler zum Kopfball kam. Im ersten Versuch hielt die Torfrau der Gäste glänzend, der zweite Versuch ging knapp daneben.

Das Spiel plätscherte insgesamt aber eher vor sich hin, spielerische Höhepunkte wurden beiderseits nicht geboten. So war es denn schon fast logisch, das eine Standartsituation zum 1-0 führte: Anne Frieler passte einen Eckball kurz auf Ina Baulig. Diese zog aus halbrechter Position einfach mal ab. Den Abpraller der Torfrau grätschte Barbara Spessert über die Linie. (36. Minute). Die verletzungsbedingte Auswechslung von Berthold, nur zwei Minuten später, sorgte dann mit dafür, dass immer weniger Druck auf das Tor der Gäste entstand. Langatmig und uninspiriert waren die Angriffsversuche der Mannschaft, die bis Sonntag Spitzenreiter der Landesliga war. Diese Phase im Spiel ärgerte auch Coach Fink:“ Wir haben einfach nichts getan, um nachzulegen. Ich kann es mir nicht erklären, aber manche wirkten, als hätten sie nicht viel drauf“. Auch eine offensive Auswechslung zur Pause änderte nichts daran. Im Gegenteil: Der SV Menden schaffte sich mehr und mehr Raum zu Kontern und kam nach einigen erfolglosen Versuchen zum Ausgleich. Unglücklicherweise war es auch noch ein Eigentor, das zum Endstand führte: Nach einem langen Ball versuchte Ina Baulig vor der einschußbereiten Stürmerin zu klären und „überlistete“ mit der Grätsche die gute Torhüterin Manuela Stüßer. Erst nach dieser 76. Minute wachte der FFC auf und versuchte wieder mehr. Da die Bemühungen aber auch nicht überzeugend waren, blieb es bei einem Unentschieden, dass auch Fink als „leistungsgerecht“ einstufte.
FFC: Stüßer, Baulig, Frieler, Scigala, Renner, Spessert, Weege, Berthold (38. Gebauer), J. Cramer (61. Boumouchoun), Skupin (46. Rauch), Schulten

Tore:

1-0 Spessert

1-1

 

3.Spieltag, 25.September 2011

TuS Birk- FFC Bergisch Gladbach 0-3 (0-2)

Pflichtaufgabe erfüllt

Die Löwinnen stehen schon am zweiten Spieltag an der Spitze der Landesliga. Nach einem glanzlosen,aber nie gefährdeten Pflichtsieg kehrte die Mannschaft vom Spiel gegen den TuS Birk aus Lohmar zurück. Dabei taten sich diesmal die Defensivspielerinnen als Torjäger hervor. In der 20. Minute war es die linke Aussenverteidigerin Angelika Scigala die mit einer Bogenlampe aus 36 Metern das 1-0 markierte. Fünf Minuten später verwandelte die 6erin Barbara Spessert eine Ecke von Anne Frieler zur Pausenführung. Mit einem artistischen Seitfallzieher traf die routinierte Mittelfeldstrategin. Die Mannschaft aus Bergisch Gladbach war über 90 Minuten überlegen, versäumte es aber den Sack früher zuzumachen. Coach Gerd Fink kritisierte die Unkonzentriertheiten vor allem im zweiten Durchgang. Zählbares sprang aber doch heraus: Kapitänin Anne Frieler schoss einen Freistoss aus über dreissig Metern in den Torgiebel. So war Fink am Ende versöhnt:”"Was will ich mehr? Drei Punkte und noch viel Luft nach oben. Klar, wir hätten konsequenter sein müssen. Aber wir hatten auch das Glück, das der Gegner heute nicht so viel zu bieten hatte.”

Kader: Stüsser, Scigala, Baulig, Frieler, Renner, Spessert, Weege, Schulten, J.Cramer(46.Gebauer), Berthold, Rauch (74.Lehnen)

Tore:

0-1 Scigala

0-2 Spessert

0-3 Frieler

 

2.Spieltag, 18.September 2011

SPIELFREI

 

1.Spieltag, 11.September 2011

FFC – VfB Kreuzberg 2-1 (1-1)

Gelungene Premiere

Die Löwinnen aus Bergisch Gladbach sind mit einem Heimsieg in die Landesliga-Saison gestartet. Im ersten von vielen Bergischen Duellen in der Saison wurde der VfB Kreuzberg mit 2-1 besiegt. In der Vorwoche hatten die Löwinnen noch das Spiel im Kreispokal gegen den Gegner verloren. Dementsprechend gewarnt ging der FFC in Spiel. Das Spiel war vom gegenseitigen Respekt der Mannschaften geprägt und so spielte sich das Meiste zwischen den beiden Strafräumen ab. Wenige Chancen hüben wie drüben bis zur 26. Minute, als Keeperin Manuela Stüßer das erste Mal glänzen konnte und einen gefährlichen Schuß an die Latte lenkte. Dies war so etwas wie ein Weckruf für die Hausherrinen, die fortan dominanter agierten. In der 33. Minute hätte der Schiedsrichter, nach Foul an der auffälligen Carolin Berthold, auf Strafstoß entscheiden müssen, tat dies aber nicht. Drei Minuten später dann das erste Tor der Saison: Anika Schulten wird auf halbrechts freigespielt und läßt sich die Chance nicht mehr nehmen: Aus acht Metern wuchtete sie den Ball ins Netz. Sicherheit gab dies der Mannschaft nur bedingt: Nach einem langen Ball lief eine Stürmerin der Gäste nach einem Stellungsfehler der FFC-Defensive allein auf das Tor zu und lupfte den Ball über Stüßer hinweg zum 1-1. In der Pause brachte Trainer Fink eine neue Stürmerin aufs Feld und sorgte so für etwas mehr Druck. Einige Chancen wurden noch verspielt, zu oft kam der letzte Pass nicht an und auch im Spielaufbau taten sich beide Teams auf durchnässtem Rasen schwer. Ein Standard führte den Verbandsliga-Absteiger zum Sieg: Nach einer Ecke von Kapitänin Anne Frieler drückte Mittelfeldspielerin Barbara Spessert den Ball zum umjubelten 2-1 über die Linie (67. Minute). Zuvor war Spessert noch am Pfosten gescheitert. So gewann der FFC ein eher mässiges Spiel nicht unverdient mit 2-1. Entsprechend zufrieden mit der Punktausbeute war Trainer Fink, der aber auch in der spielerischen Leistung seines Teams noch Steigerungspotential sah.
In der nächsten Woche sind die Löwinnen spielfrei, da der SC Mülheim seine Mannschaft zurückgezogen hat.

Kader: Stüßer, Renner, Scigala (58. Nejar), Frieler, Baulig, Spessert, Weege, Skupin (46. Rauch), Berthold, J. Cramer, Schulten

Tore:

1-0 Schulten, 36. Minute

1-1 41. Minute

2-1 Spessert, 67. Minute

 

2.Runde Kreispokal, 30. August 2011

VfB Kreuzberg – FFC 1-0 (0-0)

Titelverteidiger ausgeschieden

Lange Gesichter beim 1. FFC Bergisch Gladbach. Nach der Zweitrunden-Partie beim VfB Kreuzberg ist der Frauen-Kreispokalsieger der letzten beiden Jahre ausgeschieden.

Aus der Traum vom Titel- Hattrick und vorbei die Chance auf die Teilnahme am Mittelrheinpokale. Das Spiel selbst war eine tolle Pokalschlacht. Hüben wie drüben zeigten beide Landesligisten tollen Offensivfussball. Die Ouvertüre servierte Carolin Berthold, als sie in der 2. Minute fast schon den Führungstreffer erzielt hätte. Generell gehörte die erste Viertelstunde aber den Hausherrinnen. Ein ums andere Mal konnte sich die Gladbacher Keeperin Manuela Stüßer auszeichnen. Dies lag aber eher an der Spielstärke des Gegners, denn an dem Versagen ihrer Vorderleute. Hier zeigte zum Beispiel Angelika Scigala eine überzeugende Leistung als Abwehrchefin. Vor allem, da sie ungewohnte Nebenleute zu dirigieren hatte. Bis zum Wechsel blieb es eine gutklassige Partie, in der die besten Chancen auf Gladbacher Seite Chrissy Rauch leider vergab. Spektakulär eine Doppelchance in der 38. Minute, als sie aus kurzer Distanz in Stürmermanier zunächst den Pfosten traf und dann an der ebenfalls glänzenden Torhüterin der Wipperfürther Mannschaft scheiterte.
Nach der Pause wurde der Pokalfight dann noch spektakulärer: Immer wieder standen die Torhüterinnen im Brennpunkt: In der 55. Minute eine Dreifachchance für die Löwinnen: Flanke von halbrechts von Gebauer, Rauch scheitert per Seitfallzieher an der Keeperin, den ersten Nachschuss knallt Jule Cramer einer gegnerischen Abwehrspielerin an den Kopf, ehe Lara Lehnen den zweiten Nachschuss in die Arme der Torhüterin schießt. Danach Chancen im Minutentakt für Kreuzberg: In der 61. Minute verkürzt Stüßer bei einer eins gegen eins Situation toll den Winkel, zwei Minuten später fischt sie einen Freistoß aus dem Winkel, um Sekunden später den flachen Nachschuss auf der anderen Torseite zu parieren. Auch nach der anschließenden Ecke ist sie wieder blitzschnell am Boden und pariert. Ein packendes Pokalspiel, mittlerweile unter Flutlicht, dass auch die zahlreichen Zuschauer begeistert. Schön ist, dass es trotz aller Hektik und allem Ehrgeiz eine sehr faire Partie bleibt.
Die 71.- 74. Minute waren dann wieder die Showtime der Gladbacher Offensive: 71. Konter Rauch, Torwart pariert, 73. Lara Lehnen aus 17 Metern an den Pfosten, 75. Barbara Spessert setzt gegen eine Abwehrspielerin nach und ergaunert den Ball, scheitert aber ebenso an der Frau zwischen den Pfosten.
So ging es munter, rauf und runter, bis die Grün-Schwarzen 4 Minuten vor dem Ende einen ihrer schönsten Kombinationen über die linke Seite zum Abschluß brachten: Aus kurzer Distanz ließ die Kreuzberger Stürmerin selbst der nahezu unüberwindbaren Stüßer keine Chance: 1-0. Dies blieb, trotz einger guter Möglichkeiten in der Schlussphase das Endergebnis. Beide Trainer waren nach dem Spiel einig, dass es hier nur einen glücklichen Sieger geben konnte. Unisono erklärten die Coaches aber, dass sie doch erstaunt waren, welche spielerische Qualität auf dem Platz gezeigt wurde, obgleich beide Teams noch weit von der Stammelf entfernt waren. Von Werbung für die Frauen- Landesliga war die Rede, und dies zu Recht! Beim FFC überzeugte neben Stüßer und Scigala vor allem Carolin Berthold und die junge Maike Klöckner. Nun steht für die Löwinnen das Trainingslager an, welches mit einem Spiel gegen Wesseling am Sonntag um 15 Uhr in der Belkaw- Arena endet

Kader: Stüßer, Scigala, A. Cramer, Gebauer, Weege, J. Cramer, Berthold, Spessert, Klöckner, Rauch, Lehnen

 

1.Runde Kreispokal, 20. August 2011

VfL Engelskirchen- FFC 0-5 (0-3)

Die Mannschaft des 1. FFC Bergisch Gladbach hat das erste Pflichtspiel der Saison souverän gewonnen und ist im Pokal einen Runde weiter.
Im Spiel gegen den Bezirksligaaufsteiger aus Engelskirchen reichte den Titelverteidigerinnen eine durchschnittliche Leistung um einen klaren Sieg zu erspielen. Von Beginn an testete Trainer Gerd Fink in seinem Team einige Umstellungen. So kam zum Beispiel Chrissy Rauch zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz für die Erstvertretung der Löwinnen. Ein guter Schachzug wie sich schon in der 3. Minute herausstellte: Eine schöne Flanke von Carolin Berthold konnte die Stürmerin in klassischer Torjägermanier über die Linie drücken. Auch sonst war die Torschützin mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen eine der herausstechenden Figuren des ersten Durchgangs, musste dann aber auch zur Pause den hohen Temperaturen Tribut zollen und blieb in der Kabine. Das ebenfalls noch frühe 0-2 erzielte die glänzend aufspielenden Carolin Berthold, als sie eine Ecke der neuen Mannschaftskapitänin Anne Frieler per Kopf verwandelte. Ihren Scorerpunkt machte die Außenverteidigerin perfekt, als sie in der 43. Minute den Ball millimetergenau auf den Kopf von Julia Cramer zirkelte. Der schönste Angriff des Spiels brachte die 3-0 Pausenführung der Gäste. Die Einwechslung der jungen Anna Lena Cramer zur Pause brachte dann die nächste Debütantin ins Spiel. Auch sie empfahl sich für weitere Einsätze, zum Beispiel mit der Flanke aus dem Halbfeld, welche ihre Schwester zum 5-0 Endstand nutzte. Zwischenzeitlich hatte sich Carolin Berthold nach getaner Arbeit verabschiedet, so dass dies das einzige Tor ohne ihr Zutun blieb. Das 4-0 hatte sie wieder höchst selbst im Tor untergebracht, nachdem sie nach einem Freistoß von Anne Frieler zwei Versuche benötigte und – selten genug- ein Tor mit dem Fuß erzielte.

Gegen einen Gegner, der von seiner Topform noch recht weit entfernt schien, hätte man sich allerdings einen spielerisch überzeugenderen Auftritt der Fink- Elf gewünscht. Dennoch: Die Abwehr vor der ebenfalls debütierenden Maike Klöckner stand sicher und die Chancen wurden recht konsequent verwertet. Ein Spiel auf das man aufbauen kann.

Kader: Klöckner, Berthold (78. Schmitz), Frieler, Baulig, Renner, Gebauer, Weege, Spessert, Boumouchoun (46. A. Cramer), J. Cramer, Rauch (46. Lehnen)

Tore:

0:1       Rauch, Chrissy

0:2       Berthold, Carolin

0:3       Cramer, Julia

0:4       Berthold, Carolin

0:5       Cramer, Julia