Spitzenspiel endet mit Niederlage für den 1.FFC Bergisch Gladbach – SV Menden alleiniger Spitzenreiter

1.FFC Bergisch Gladbach: SV Menden 0:2 (0:1)

Am heutigen Spieltag treffen die Löwinnen auf den Spitzenreiter aus Menden. Die Heimmannschaft ist spielerisch sehr stark und hat schnelle offensiv Spielerinnen, die einen hohen Druck auf die Verteidiger ausüben können. Doch dies wollen die Löwinnen unterbinden, in dem die Gegnerinnen frühzeitig attackiert werden. Der 1.FFC Bergisch Gladbach ist höchst motivierte den Abstand auf einen Zähler zu reduzieren.

Die Gäste kommen gut in die erste Halbzeit und versuchen die Gegnerinnen schon in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Durch das Pressing entstehen jedoch Lücken, die die Mendener ihrerseits nutzen, um sich Torchancen zu erarbeiten. Die Spielgeschwindigkeit ist sehr hoch und beide Menschen gehen engagiert in die Partie. Zeitweise dominieren die Löwinnen das Spiel, doch sie können keinen zählbaren Erfolg aus den Torchancen ziehen. Diese fehlende Zielstrebigkeit nutzen die Damen aus Menden aus und erzielen ihrerseits den Führungstreffer. Das Gegentor trifft die Gäste und es dauert einige Minuten bis sie wieder ins Spiel kommen. Die Halbzeitpause kommt daher sehr günstig, damit die Mannschaft sich erstmal sortieren kann.
Die Trainer Zvonko Kriste und Mustafa Bakrac sprechen den Löwinnen nochmal Mut zu und machen deutlich, das noch nichts verloren ist.

Die zweite Halbzeit beginnt ähnlich wie die Erste, jedoch wirkt die Heimmannschaft spritziger und sie erarbeiten sich die ersten Torchancen. Der 1.FFC muss offensiver spielen, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Durch die offensive Spielweise erarbeiten sie sich Torchancen, die auch aufgrund von Pech nicht verwandelt werden. Es scheint als ob der Fußballgott heute nicht auf der Seite der Löwinnen steht. Die Mendener sind erfolgreicher in der Ausbeute ihrer Torchancen und können in der 50. Minute auf ein 2 zu 0 erhöhen. Die Gäste sind enttäuscht, da die ganzen Bemühungen umsonst waren. Einen 2 zu 0 Rückstand aufzuhalten ist kaum möglich, dennoch geben die Löwinnen nochmal alles. Durch die Einwechslungen von Carolin Berthold und Atteneri Santana soll nochmal Schwung in die Partie, um endlich den ersehnten Anschlusstreffer zu erzielen. Doch alle Bemühungen der Löwinnen bleiben ohne Erfolg und sie müssen mit einer Niederlage nach Hause fahren.

Gespielt haben: Sarah-Marie Vogel, Sarah Rosenthal, Sarah Körnig, Kathrin Wojtasik, Cosima Skupin, Sarah Phillippi, Laura Hellenbach, Sibel Tezkan, Simone Krumbholz(79′ Carolin Berthold), Annika Breidebach (65′ Atteneri Santana), Svenja Stein

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