D-Juniorinnen beim FVM-Hallenpokal

03.03.2018   FVM-Norbert-Petry-Hallenpokal
FFC-Mädels sind 5.stärkstes Team des Fußball-Verbandes Mittelrhein

Im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) kämpfen 58 D-Juniorinnen Teams in 9 Fußballkreisen um die Meisterschaft und am ersten März-Wochenende spielten davon die 10 besten Hallenteams in der Sportschule Hennef ihren Sieger im Norbert-Petry-Hallenpokal bzw. ihren FVM-Hallenmeister aus und erstmalig auch eine Mannschaft des 1.FFC Bergisch Gladbach.

Unsere Mädels konnten in den Gruppenspielen den FFC Bergheim und den SV Rott bezwingen, gegen den 1.FC Köln hielten sie bis zur Schlußsekunde in ihrem kämpferisch stärksten Spiel ein 0 : 0. Doch 1,8 sec. vor der Schlußsirene (In der Schlußminute wird mit Nettospielzeit gespielt) konnten die Domstädter durch einen Konter das 1 : 0 erzielen. Trotzdem hatten wir das Halbfinale schon zum Greifen nahe. Wir waren punktgleich mit Bergheim und durch den direkten Vergleich standen wir vor ihnen und mußten im letzten Gruppenspiel gegen den TuS Zülpich antreten, die bisher alle Spiele verloren hatten und Bergheim gegen den 1.FC Köln, die bis jetzt alle Spiele gewonnen hatten. Waren es die Nerven, saß im Hinterkopf ein Schalck, der sich zu sicher fühlte, man weiß es nicht. Obwohl der 1.FFC mindestens 90% der Spielzeit in der Zülpicher Hälfte war, war vom Spiel Miteinander der ersten Begegnungen  kaum noch was zu sehen. Zuviele Einzelaktionen die nichts brachten, Zülpich kommt ertsmalig in unsere Hälfte und erzielt nach 5 Min. das 0 : 1. In Minute 8 können wir endlich ausgleichen, aber unsere Spielweise änderte sich nicht. In der 11. Min. kommt Zülpich zum 3. Mal in unsere Hälfte und erzielt das 1 : 2. In den verbleibenden 90 sec. das gleiche Bild, wir verlieren wie zuvor zu oft im 1 gg. 1 den Ball oder treffen nur Torwart und Pfosten. Jetzt kann uns aber immer noch ein Sieg der Kölner gegen Bergheim zum Halbfinale schießen. Und siehe da nach 6 min. führt Köln mit 2 : 0. Doch 3 min. vor Schluß fällt der Anschlußtreffer. In der Schlußminute ist Köln in des Gegners Hälfte. Und jetzt kommts, ein viel zu ungenauer und viel zu scharfer Rückpaß kann weder die Verteidigerin noch die Kölner Torhüterin erreichen. Bergheim bekommt dadurch 23 sec. vor dem Schlußpfiff einen Eckball, und wo landete der, im Ende der Halbfinalträume unserer Mädels.

In der Gruppe A mit den Vereinen SG Hennef / Rott, TuS Homburg-Bröltal, SV SW Merzbach zeigte Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen schon in der Vorrunde, dass er auch in diesem Jahr den Titel verteidigen wollte und zog mit Platz eins vor der SG Hennnef/Rott in das erste Halbfinale ein. Den Sieg in der Vorrunden-Gruppe B sicherte sich der 1. FC Köln vor dem FFC Bergheim, dem 1. FFC Bergisch Gladbach, SV Rott und TuS Zülpich.
So kam es zur ersten Halbfinalbegegnung zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FFC Bergheim. Mit einem klaren 3:0 sicherten sich die Leverkusenerinnen die erneute Endspielteilnahme. Im zweiten Halbfinale hatte der 1. FC Köln gegen die SG Hennef/Rott deutlich die Nase vorn und stand nach einem 5:0-Sieg ebenfalls im Endspiel. Das kleine Finale zwischen dem FFC Bergheim und der SG Hennef/Rott wurde nach torlosen zwölf Spielminuten durch ein Sechsmeterschießen entschieden. Mit 2:1 gewannen hier die Mädels des FFC Bergheim und sicherten sich die BronzeMedaille. Auch über die Verteilung von Gold und Silber fiel im diesjährigen Endspiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem 1. FC Köln nach normaler Spielzeit keine Entscheidung. Der Spielstand von 1:1 hatte auch nach der Verlängerung noch Bestand. Über den Sieger im Norbert-Petry-Hallenpokal 2018 der D-Juniorinnen musste somit auch ein Sechsmeterschießen entscheiden. Bayer 04 Leverkusen gewann dieses spannende Duell mit 4:3 und sicherte sich erneut den Titel.

In den ersten drei starken Spielen zeigten unsere Mädels was in ihnen steckt und daß sie in ihrer Altersklasse mit den besten mithalten können. Aktuell konnten die kleinen Löwinnen schon mal am Treppchen kratzen, für den Sprung nach oben fehlte nur eine Winzigkeit.
Es spielten: Irem, Finja, Jessi, Sophie, Jill, Luca, Karla, Amrei, Kathi, Eva

About Uwe Berthold