Frauenfussball im 1. FFC Bergisch Gladbach 2009
Ziele
Gründung eines reinen Frauenfussballvereins, der unabhängig von anderen Sportvereinen des Kreises ist und von seinen Mitgliederinnen/Mitgliederngeleitet wird.
Diesen Verein als “Kompetenzzentrum für Mädchen und Frauenfussball ” im Großraum Bergisch Gladbach zu etablieren undzukunftsorientierte Jugend und Frauenarbeit in diesem Bereich zu leisten.
Das Motto soll lauten:„Talente entdecken, fördern, fordern und den Spaß nicht vergessen“
Gleichzeitig sollen die Frauen und Mädchen sich natürlich mit „ihrem“ Frauenfussballverein und „ihrer“ Stadt, für die sie spielen, identifizieren.
Jedes Mädchen, jede Frau soll die Möglichkeit haben in diesem Verein, in dieser Stadt, eine sportliche Heimat zu finden. Aus der Erkenntnis, dass nur ein gutes Teamwork die Basis für Erfolg, Gemeinsamkeit und Kameradschaft sein kann, ist das nachstehende Konzept für die Zusammenarbeitzwischen den Mannschaften von allen Beteiligten (Spielerinnen, Trainerinnen/Trainer) konsequent umzusetzen.
Saisonvorbereitung (Sichtungstraining)
gemeinsames Training der 1. und 2. Mannschaft
Das gemeinsame Training sollte über einen Zeitraum von 2-3 Wochen erfolgen. Der Trainingsinhalt ist von der/dem Trainerin/Trainer der 1. und 2.Mannschaften gemeinsam festzulegen.
Saisonvorbereitung (Leistungstraining)
Nach Abschluß der Sichtungsphase werden die spielstärksten Spielerinnen der 1. Mannschaft zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt in Abstimmung der/demTrainerin/Trainer und der sportlichen Leitung.
Mannschaftskader
Im Kader der 1. Mannschaft spielen die jeweils nach aktuellem Leistungsstand stärksten Spielerinnen.
Im Kader der 2. Mannschaft beginnen die Spielerinnen, die zu Saisonbeginn noch nicht die für eine 1. Mannschaft erforderliche Spielstärke nachweisen können, z.B.: keine ausreichende Saisonvorbereitung durch Urlaub, Krankheit, fehlende Kondition, etc.
Neue Spielerinnen – auch aus der eigenen Jugend -, die noch weiterentwickelt werden müssen und noch nicht auf Anhieb den Sprung in die 1. Mannschaft schaffen.
im Verlauf der Saison ist jeweils der aktuelle Leistungsstand der Spieler/Spielerinnen ausschlaggebend für eine “Kaderkorrektur”.
Training
In der Kaderbestückung bei Pflichtspielen hat die 1. Mannschaft Vorrang. Die besten 14/15 Spielerinnen aus dem Gesamtkader gehören beiPflichtspielen zum Kader der 1. Mannschaft.
Die Abstimmung/ Zuteilung erfolgt routinemäßig beim letzten Wochentagstraining zwischen den Trainerinnen/ Trainer.
Können sich die Trainerinnen/Trainer nicht einigen, entscheidet die sportliche Leitung Frauenfußball.
Trainer
Die Trainerinnen/Trainer der 1. und 2. Mannschaften sorgen als “Team” für eine erfolgreiche Leistungsentwicklung und schaffen durch eine gute Kommunikation die Voraussetzungen für eine optimale Zusammenarbeit und für ein “Miteinander” der Mannschaften.
Ziel der/des Trainerin/Trainers der 1. Mannschaft muss es sein, aus den gegebenen Bedingungen eine möglichst erfolgreiche Mannschaft zu formen.Ihre/Seine Arbeit muss erfolgsorientiert sein, denn die 1. Mannschaft ist stets das Aushängeschild des Vereins.
Ziel der/des Trainerin/Trainers der 2. Mannschaft muss sein: Entwicklung junger Spieler/Spielerinnen und die leistungsmäßige Heranführung von Spielerinnen, die durch Urlaub, Krankheit, etc. die Spielstärke für eine 1. Mannschaft erst wiedererlangen müssen. Die/der Trainerin/Trainer der 2. Mannschaft leistet somit eine für das Team wichtige “Aufbauarbeit”.
Gemeinschaft
Von der engen, zielgerichteten Zusammenarbeit im sportlichen Bereich werden letztendlich beide Mannschaften profitieren (“win-win-Situation”). Es wird das Bewußtsein des Einzelnen gestärkt, dass jeder zum Erfolg des Ganzen seinen unverzichtbaren Beitrag leistet. Darüberhinaus wäre es schön, wenn wir im Frauenfußball ein gemeinsames”Wir-Gefühl” entwickeln, was die Basis wäre für das Ziel des Vereins:
Der 1.FFC Bergisch Gladbach 2009 = Ein Team
Die/der Trainerinnen/er sind in die Pflicht genommen, in dieser Hinsicht integrierend zu wirken. Abteilungsleitung und Vorstand werden den Prozeß der Teambildungtatkräftig unterstützen (auch z.B. durch gemeinsame Feiern) und der Umsetzung des Konzepts besondere Aufmerksamkeit widmen.
Bergisch Gladbach, 24.04.2009
der Fußballvorstand
